Derzeit veröffentlicht COBI viele neue Modelle in einer modernisierten Version, etwa die Mai-Neuheiten Lancia Delta HF Integrale (24509A) und Lancia Delta HF Integrale Evo (24515A) oder die kürzlich veröffentlichte Concorde (1689). Auch der Eurofighter in der Lackierung der Deutschen Luftwaffe ist nun in einer neuen Version erschienen. Was hat sich im Vergleich zur älteren Variante verändert?
Modell identisch, mit wenigen Änderungen
Beim genauen Vergleich der beiden Klemmbaustein-Modelle des Eurofighters fällt sofort auf, dass es sich im Kern um dasselbe Flugzeug-Grundmodell handelt, die Bewaffnung und Beladung an den Flügelstationen jedoch komplett überarbeitet wurde. COBI zufolge wurde die Bewaffnung aktualisiert, um den modernen Charakter des Kampfflugzeugs zu unterstreichen.
Die Raketenbestückung (Unterflügel- und Rumpfstationen)
COBI 5848 (Schwerere Bewaffnung): Das Modell ist stark mit Luft-Luft-Raketen bestückt. Unter den Tragflächen und seitlich am Rumpf hängen insgesamt 6 große, weiße Raketen mit markanten, dunklen (grau/schwarzen) Suchköpfen (Mittelstreckenraketen AIM-120 AMRAAM).
COBI 5848A (Leichtere Bewaffnung): Hier wurden diese auffälligen Raketen fast vollständig ausgetauscht. Stattdessen hängen dort nun schlankere, komplett weiße Raketen mit hellen Spitzen (Meteor). Die großen Raketen mit den dunklen Köpfen fehlen hier völlig.

Die äußeren Waffenstationen (Flügelspitzen)
COBI 5848A: Die Ausrüstung unter den Flügeln bei der neuen Version 5848A umfasst außerdem Luft-Luft-Lenkflugkörper vom Typ IRIS-T.

Nicht verändert wurden die Zusatztanks, hierbei handelt es sich um sogenannte “Supersonic Drop Tanks”.
Bausteinmodell vs. Wirklichkeit
Jahrelang war die US-amerikanische AIM-120 AMRAAM die Standard-Mittelstreckenrakete des Eurofighters. Diese wird bei der Luftwaffe schrittweise durch die europäische Meteor-Langstreckenrakete ersetzt. Die Meteor gilt durch ihr Feststoff-Staustrahltriebwerk (Ramjet) als die derzeit modernste und tödlichste Luft-Luft-Rakete der Welt für große Distanzen (BVR – Beyond Visual Range). Sie behält auch am Ende ihrer Flugbahn eine enorme Energie, was es dem Gegner fast unmöglich macht, ihr auszuweichen. Die neue Version zeigt somit den Eurofighter in seiner aktuellen, modernisierten Abfangjäger-Rolle. Für den extremen Nahkampf (Dogfight) nutzt die Luftwaffe die IRIS-T. Im echten Leben ist die IRIS-T hochgradig wendig (dank Schubvektorsteuerung) und mit dem Helmvisier des Piloten gekoppelt. Der Pilot muss den Gegner nur anschauen, um die Rakete aufzuschalten – sie kann sogar Ziele hinter dem eigenen Flugzeug treffen.


Demnach zeigt das das Modell 5848 die klassische, ältere Standardkonfiguration mit Fokus auf die bewährten AMRAAM-Mittelstreckenraketen. Die Neuauflage bildet die modernisierte Realität der Luftwaffe ab: bestückt mit der hochmodernen Kombination aus Meteor für den Fernkampf und IRIS-T für den Nahbereich.
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Eure Meinung
Besitzt ihr die alte Version? Wäre eine veränderte Bewaffung ein Grund für ein Neukauf? Schreibt eure Gedanken gern in die Kommentare.










