Heute schaut sich unser Gastautor “Norddeutsche Baustein-Reviews” für uns eine Neuerscheinung aus der Armed Forces Reihe an.
Für uns hat er sich außerdem bereits den Jagdpanzer “Chwat” (2670), die 8,8 cm Flak (3141) sowie die Köf II von Stone Heap (SH-3004) angesehen.
Eckdaten zusammengefasst
Setbild | ![]() |
Setname | COBI Stryker M1126 ICV |
Setnummer | 2635 |
Teileanzahl | 661 |
Minifiguren | Keine |
Maßstab (Länge x Breite x Höhe) | 1:35 |
Veröffentlichung | 08/2026 |
Preis (UVP) | 49,99 € |
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Historischer Hintergrund
Der gepanzerte Mannschaftstransportwagen M1126 Stryker ist ein Mitglied der Stryker-Fahrzeugfamilie, welche auf dem kanadischen LAV III (Light Armored Vehicle) basiert und von General Dynamics Land Systems Canada für die US-Armee produziert wird.

Seit 2023 kommt der M1126 wie auch der KTO Rosomak in der Ukraine zum Einsatz, ist im Gegensatz zu diesem aber deutlich spärlicher bewaffnet. Lediglich ein einzelnes M2 Browning Heavy Machine Gun Kaliber 50 bildet die Hauptbewaffnung des Fahrzeugs. Dieses kann bei Bedarf jedoch gegen einen 40mm MK19 Granatenwerfer oder ein 7,62mm M240 Maschinengewehr ausgetauscht werden.
Setbeschreibung
Das Set ist eine wesentlich verbesserte Neuauflage des Modells 2610 von 2018.
Aufbau
Der Aufbau startet ähnlich wie der des KTO Rosomak mit dem 8×8 Fahrgestell des Fahrzeugs,
allerdings fällt dieses im Gegensatz zu diesem etwas kleiner aus.

Es folgt die Inneneinrichtung, los geht es mit der Andeutung des hinteren Truppenabteils des Fahrzeugs.

An dieses Bauteil werden nun schrittweise weitere Baugruppen herangebaut, weiter geht es mit der Andeutung des Maschinenraums und der Halterung der Ausstiegsluke für den Fahrer.

Als letzter Teil des ersten Bauabschnittes entsteht das hintere Dach des Fahrzeugs, dessen Montage im zweiten Abschnitt weitergeführt wird.

Als nächstes werden die Seitenwände des Fahrzeugs gebaut, hier kann zwischen blanken Seitenwänden der amerikanischen Version und ukrainischen Prints entschieden werden.

Anschließend werden Wanne und Fahrgestell miteinander vereinigt.

Nach Installation der Hecklampen werden nun die Räder montiert, hier ist wie beim Rosomak auf die Orientierung des Stiftes an der Radachse zu achten.

Danach gewinnt das Modell mit der Montage der Abdeckung des Maschinenraums und der hinteren Ausstiegstür des Truppenabteils weiter an Details.

Als vorletzter Schritt entsteht die charakteristische Nase des Fahrzeugs, die mit ein paar abenteuerlichen Bautechniken über Balljoints realisiert wird.

Als finaler Teil des Modells werden nun die Ausstiegsluke des Fahrers und die Protector Remote Weapon Station des Fahrzeugs gebaut. Letztere besteht aus vier M6 Rauchgranatwerfern und einer Browning M2 Heavy Machine Gun.

Bei dieser kommt auch ein neues Teil zum Einsatz, ein 1×3 Stein mit abgerundeten Ecken.

Fazit
Der Stryker ist verglichen mit dem KTO Rosomak etwas anspruchsvoller zu bauen. Dafür ist er damit dann auch sehr nah am Originalfahrzeug. Lediglich das Fehlen einer Minifigur und die Montage der Nase geben Minuspunkte. Insgesamt reicht es für ein Wertung von 9 von 10 Punkten.



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Eure Meinung
Wenn sich irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat, oder euch etwas einfällt, was ich besser machen kann, schreibt es bitte in die Kommentare. Danke fürs Lesen und viel Spaß beim Bauen vom Stryker ICV!











