Unser Gastautor “Norddeutsche Baustein-Reviews” schaut sich heute für uns das Minifigurenset Battle of the Bulge an. Für uns hat er sich außerdem bereits den Jagdpanzer “Chwat” (2670), die 8,8 cm Flak (3141), den M1126 Stryker (2635) sowie die Köf II von Stone Heap (SH-3004) angesehen.
Die Ardennenoffensive (Deckname “Unternehmen Wacht am Rhein” bzw. im angloamerikanischen Sprachgebrauch “Battle of the Bulge”) war die letzte deutsche Großoffensive an der Westfront des Zweiten Weltkrieges. Ziel sollte eine Rückeroberung des Hafens von Antwerpen und eine Spaltung der alliierten Linien sein. Beide Unternehmungen scheiterten bis Februar 1945 und die Reste der geschlagenen Wehrmacht zogen sich zur Siegfried-Linie (auch bekannt als “Westwall”) zurück.
Eckdaten zusammengefasst
Setbild | ![]() |
Setname | COBI Battle of the Bulge 1944 |
Setnummer | 2065 |
Teileanzahl | 75 |
Minifiguren | 6 |
Maßstab | 1:35 |
Bauzeit: | ca. 15 Minuten |
Veröffentlichung | 08/2026 |
Preis | 19,99 € |
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Setbeschreibung
Das Set ist das jüngste der vier neuen großen Minifigurenpacks, welche je eine wichtige Schlacht des zweiten Weltkrieges abbilden.
Aufbau
Da es in solchen Minifigurensets keine wirkliche Anleitung sondern nur einen allgemeinen Hinweis zum korrekten Zusammensetzen der Figuren gibt, müssen die Figuren anhand des Bildes auf der Verpackung zusammengesetzt werden.
Die Figuren
Enthalten sind je drei Figuren einer Fraktion (insgesamt sechs).
Ein deutscher Panzergrenadier, welcher ein Sturmgewehr 44 und eine Stielhandgranate bei sich hat, und eine Zigarette raucht. Er trägt ein Oberteil in Erbsentarnung (sog. “Leibermuster”), eine grüne Hose und einen grünen Stahlhelm. Dieser besitzt keinerlei Markierungen mehr, auf diese wurde ab 1943 verzichtet, um die Sichtbarkeit des Helmes zu reduzieren und die Produktion durch ein simpleres Design zu beschleunigen. Auf der Schulter seiner Uniform ist jedoch noch die erste Version des Wehrmachtsadlers zu sehen.

Ein hämisch grinsender deutscher Soldat in feldgrauer Winteruniform mit einer Sturmhaube und einem weißen Stahlhelm. Gegen Infanterie hat er ein deutsches “Karabiner 98 Kurz” Gewehr und für schwerere Ziele eine Panzerfaust 60 (rückstoßfreie Panzerabwehrwaffe) dabei.

Ein deutscher Maschinengewehrschütze mit der entsprechenden Ausrüstung. Im Gegensatz zur Soldatenfigur trägt er graue Handschuhe und hat zusätzliche Munition für sein Maschinengewehr 42 mit Zweibeinstativ dabei. Die Figur hat wie auch die des Panzergrenadiers Kälteschäden der Haut im Gesicht.

Ein amerikanischer Soldat, der seinen Mitstreitern etwas zuruft. Er trägt eine olivgraue Winteruniform mit roten Handschuhen. Bewaffnet ist er mit einem M1 Carbine Gewehr und der Kinnriemen seines M1-Helms ist offen.

Ein Fallschirmspringer der amerikanischen 101st Airborne “Screaming Eagles” Divison. Er trägt ebenfalls eine Version einer olivgrauen Uniform ohne Handschuhe und hat eine M1 Bazooka (amerikanische rückstoßfreie Panzerabwehrwaffe) und ein M1 Carbine Gewehr dabei. Auf seinem M1-Helm ist ein Pik-Symbol abgebildet, dieses sollte Mitgliedern der 101st Airborne zur Identifizierung untereinander dienen.

Die letzte Figur ist ein besorgter BAR-Gunner. Er trägt eine ähnliche Uniform wie der US-Soldat mit Handschuhen, einer Sturmhaube und einem weißen M1-Helm. Seine Rolle bezieht sich auf die “Browning Automatic Rifle”, ein leichtes Maschinengewehr zur Kampfeinheitenunterstützung auf einem Zweibein-Stativ.

Alle Figuren haben einen durchsichtigen Standfuß zum Präsentieren.

Fazit
Das Set ist nach dem doch recht entäuschenden 2063 Battle of Monte Cassino wieder sehr gelungen und passt thematisch wunderbar zu letzten Limited Edition des M18 Tank Destroyers.
Eure Meinung
Wenn sich irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat, oder euch etwas einfällt, was ich besser machen kann, schreibt es bitte unten in die Kommentare. Danke fürs Lesen und viel Spaß beim Bauen!








