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Vergleich der LEGO Pokémon mit ihren Originalen

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LEGO Pokémon Vergleich mit Original TItel

Mit den vier neuen Display-Pokémon sind nun insgesamt 8 Taschenmonster in ansehnlicher Displaygröße veröffentlicht worden bzw. angekündigt. Doch wie gut bilden die LEGO-Versionen ihre Originale nach? Um das herauszufinden, stellen wir beide Versionen gegenüber. Wir konzentrieren uns hier auf die Sets, die sich explizit an erwachsene Sammler richten, die Spielsets haben wir für unseren Vergleich außen vor gelassen.


Hier kommt ihr zu allen Pokémon-Sets bei LEGO (*) und Alternate (*)


Evoli

Unter der Setnummer 72151 ist das bisher kleinste LEGO Display-Pokémon-Set erschienen. Es wird aus 587 Teilen gebaut.

Durch bedruckte Teile, schräge Fliesen und geschwungene Elemente werden Gesichtsform sowie das helle Fell an Hals und Schwanz von Evoli perfekt getroffen. Der restliche Körper ist vorbildgetreu glatt und abgerundet. Lediglich das Kopffell hätte für maximale Akkuratheit noch einen Tick buschiger sein können – insgesamt aber eine überragende Umsetzung.

LEGO Pokemon Vergleich mit Original Evoli

Pikachu

Unter der Setnummer 72152 ist Pikachu mit Pokéball erschienen, das Set wird aus 2050 Teilen gebaut.

Zwar ist das Taschenmonster sofort erkennbar, die Gesichtsform erinnert bei LEGO aber eher an ein abgerundetes Quadrat, vor allem der Kieferbereich ist sehr kastig ausgefallen. Während Mund und Nase aufgedruckt sind, wurden Wangen und Augen aus Steinen gebaut. Kleinere Abstriche gibt es außerdem bei den Ohren, deren schwarze Spitzen leicht ungerade wirken, sowie bei den Rückenstreifen. Pfoten und Gesamtform sind dennoch gut gelungen.


Arkani

Eines meiner absoluten LIeblingspokémon wird am 01. August seine Premiere bei LEGO feiern. Das Feuerpokémon wird aus 1190 Teilen nachgestellt. Es hat die Nummer 72160.

Insgesamt ist die Umsetzung des Arkani im LEGO-Set sehr gelungen. Es fängt die Essenz des Pokémon gut ein. So wurde die typische orangefarbene Haut sowie die hellbraune Mähne treffend wiedergegeben. Der kräftige Körperbau, der lange Schwanz und die imposante Mähne des Originals wurden gut in das LEGO-Modell übertragen. Auch die schwarzen Streifen auf dem Körper und die runden Ohren sind deutlich erkennbar und entsprechen der Vorlage. Vor allem die Augenpartie mit den dreieckigen Augen verleihen dem Pokémon das typisch freche Aussehen.


Mampfaxo

Auch ein eher kleineres Pokémon ist Mampfaxo, der aus 757 Teilen gebaut wird und am 01. August erscheinen soll. Mampfaxo hat die Setnummer 72150.

Die LEGO-Umsetzung von Mampfaxo fängt die gezeichnete Vorlage insgesamt gut ein. Proportionen, Silhouette und die typische untersetzte Gestalt wurden mit Steinen optimal getroffen. Auch die charakteristischen Merkmale wie die Form der Ohren, die Farbgebung sowie der leicht trottelige Gesichtsausdruck mit den bedruckten Augen und Zähnen entsprechen exakt dem Original. Abweichungen gibt es vor allem bei der Textur: Der zottelige Fellsaum am unteren Körperende ist bei der LEGO-Figur glatter sowie kantiger konstruiert. Das beiliegende Diorama mit Baumstumpf, Pilzen und Apfel bietet jedoch einen tollen Mehrwert.


Rayquaza

Das legendäre Drachen-Pokémon setzt LEGO unter der Setnummer 72168 um. Ihr baut das Monster mitsamt Sockel aus 1083 Teilen. Das Set erscheint am 01. August 2026.

Auch die Umsetzung von Rayquaza ist insgesamt gut gelungen. Die charakteristischen gelben Ringe auf dem Panzer und die Hörner sowie die Form des Drachen passen gut. Die Farbe des Original-Pokémon wirkt etwas heller als die von LEGO gewählte Steinfarbe. Zudem wirken die Hörner etwas zu lang.

LEGO Pokemon Vergleich mit Original Rayquaza
Rayquaza (mit KI bearbeitet, oben) vs. LEGO 72168

Glurak / Turtok / Bisaflor

Zuletzt sehen wir uns das größte Displayset an, das aus den drei Pokémon Bisaflor, Glurak und Turtok besteht. Unter der Setnummer 72153 erhaltet ihr ein 6838-teiliges Displaystück, das die drei Pokémon in Aktion zeigt. Auch hier sind wieder landschaftliche Elemente enthalten.

Insgesamt kann das dreiteilige Set mit einer gelungenen Umsetzung überzeugen. Glurak punktet mit stimmigen Proportionen aus stämmigem Unter- und schlankem Oberkörper sowie Details wie Krallen, Zähnen und bedruckten Flügelmembranen. Während die Flamme am feuerspeienden Maul überzeugt, fällt die Schwanzflamme im Vergleich zur Vorlage jedoch deutlich zu klein aus.


Turtok fängt die wuchtige Statur des Originals hervorragend ein, ohne klobig zu wirken. Seine markanten Kanonen basieren auf bewährten LEGO-Panzer-Bautechniken, und die ausgefeilte Gesichtsform sowie die geschwungene Brustpanzerung treffen das Vorbild sehr gut. Aus Stabilitätsgründen wurden die Gliedmaßen hier optisch durch Fliesen segmentiert, statt sie aus mehreren echten Gelenkteilen zu bauen.


Bisaflor ist das farbenprächtigste Modell des Trios. Freiliegende Noppen imitieren perfekt seine raue Hautstruktur, abgerundet durch herabhängende Ranken und bedruckte Augenlider. Die große Blüte auf dem Rücken fängt die Form der Pflanze ideal ein, auch wenn sie im Vergleich zur Vorlage etwas weniger hellrosa Details aufweist.


Eure Meinung

Welche Umsetzung gefällt euch am besten? Gibt es ein Pokémon, das bisher nicht von LEGO als Displaymodell umgesetzt wurde und ihr euch wünscht? Welches ist euer Lieblings-Pokémon? Schreibt eure Gedanken gern in die Kommentare.

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