COBI teaserte die kommende Limited Edition an, damit sind nun drei Königstiger-Modelle im Maßstab 1:28 bekannt. Was wir bisher über sie wissen, haben wir zusammengefasst.
COBI 2686 Tiger II King Tiger (KTV2)
Beginnen wir mit der Variante, die bereits erhältlich ist. Dieser Königstiger entsteht aus 1572 Teilen. Es handelt sich um ein offiziell lizenziertes Modell in Kooperation mit The Tank Museum in Bovington, welches das historische Erprobungsfahrzeug „Versuchs-Fahrgestell Nr. V2“ von 1943 darstellt – den ältesten noch erhaltenen Königstiger der Welt. Er kostet 139,99 € in der UVP. Hier haben wir euch das Set im Detail vorgestellt.

COBI 2685 Tiger II Königstiger
In einer Tricolortarnung baut ihr den Tiger mit der Nummer 2685. Er wird aus 1570 Teilen gebaut und beinhaltet zwei Minifiguren. Er erscheint im November 2026 und kostet ebenfalls 139,99 € in der UVP. Hier könnt ihr ihn mit Rabatt zur UVP vorbestellen.

COBI 2684 Tiger II Königstiger Limited Edition
Die limitierte Variante ist mit 2000 Teilen die größte der drei Tiger II Versionen, dies liegt aber an den zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen. Da COBI das Bild scheinbar als Negativ hochgeladen hat bzw. es als solches angezeigt wird, sind einige Details bereits erkennbar, wenn man das Bild invertiert.


Neben der Barrikade mit Stacheldraht ist zu sehen, dass der Soldat in der Mitte einen Kälteschutz um das Gesicht trägt. Es scheint sich demnach um eine Wintertarnung zu handeln. Da diese 2026 bei COBI eine sehr beliebte Tarnung war, wäre dies durchaus denkbar.
Auf dem kleinen von COBI ohne Verzerrung gezeigten Ausschnitt sind Drachenzähne zu sehen. Diese pyramidenförmige Blöcke aus Stahlbeton wurden im Zweiten Weltkrieg massiv eingesetzt.
Nimmt man all diese Hinweise zusammen, könnte es sich um ein Set handeln, das die Siegfried-Linie sowie die Ardennenoffensive in den Fokus rückt.
Für die deutsche Ardennenoffensive („Unternehmen Wacht am Rhein“) wurden mehrere schwere Panzerverbände mit dem neuen Tiger II, auch „Königstiger“ genannt, eingesetzt. Dazu gehörte die schwere Panzer-Abteilung 501 der Waffen-SS, die der von Joachim Peiper geführten Kampfgruppe Peiper unterstellt war. Die deutschen Verbände stießen ab dem 16. Dezember 1944 aus ihren Bereitstellungsräumen östlich des Westwalls durch das bewaldete und teilweise schwer zugängliche Gelände der Ardennen nach Westen vor. Insbesondere für die Kampfgruppe Peiper entwickelten sich Treibstoffmangel, schwierige Verkehrswege, alliierter Widerstand und technische Probleme zunehmend zu erheblichen Hindernissen. Zahlreiche Tiger II gingen im Verlauf der Kämpfe durch Gefechtseinwirkungen, technische Defekte oder Treibstoffmangel verloren oder mussten von ihren Besatzungen aufgegeben und teilweise zerstört werden.
All dies sind jedoch nur Spekulationen meinerseits.
Eure Meinung
Welcher der drei Tiger II Versionen gefällt euch am besten? Schreibt eure Gedanken gern in die Kommentare.




